


Norbert Kricke | Dieter Krieg
14. März – 18. April 2026
Eröffnung:
Freitag, 13. März 2026, 18 – 20 Uhr
Norbert Kricke (1922–1984) zählt zu den zentralen Protagonisten der deutschen Nachkriegskunst. Sein Werk der Raumplastiken und Zeichnungen umspannt etwas mehr als drei Jahrzehnte und widmet sich konsequent der Erforschung der Linie im Raum.
Die Ausstellung zeigt Werke der 1950er und 1970er Jahre in Zusammenarbeit mit dem Nachlass des Künstlers. Ein besonderer Fokus liegt auf einer Gruppe großformatiger, äußerst reduzierter Zeichnungen von 1976: Schwarze Tuschelinien durchziehen fast theatral die Zeichenfläche und aktivieren diese zum Bildraum.
Im Kontext der Nachkriegsmoderne kann Krickes Werk als ein auf Neuanfang gestimmter Befreiungsakt gelesen werden, der weitreichende Konsequenzen für nachfolgende Generationen sowie für die Definition der Gattungen Plastik/Skulptur und Zeichnung hatte.
Norbert Kricke war von 1972 bis 1981 Rektor der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. In dieser Funktion berief er 1978 Dieter Krieg als Professor an die Akademie, dessen Arbeiten in den ersten beiden Räumen der Galerie gezeigt werden.
Die Präsentation von Dieter Krieg (1937–2005) widmet sich dem wenig bekannten Frühwerk des Künstlers mit Werken aus den Jahren 1970 bis 1972. In diesen vielfach gesprayten Arbeiten auf Papier untersucht Krieg mit stark reduzierten Mitteln grundlegende Fragen von Räumlichkeit und Objekthaftigkeit.
Auch wenn diese frühen, minimalistischen Werke seine spätere Entwicklung noch nicht preisgeben, zeigt sich hier bereits ein charakteristischer Zug seines Œuvres: Die dargestellten Objekte kennzeichnet immer eine Art Patina, eine physische, menschliche Präsenz. Selbst in der leeren Wanne, im Raumwinkel oder im leeren Hemd vermeint man die Anwesenheit des menschlichen Körpers zu erahnen.
WERKE NORBERT KRICKE
WERKE DIETER KRIEG


Norbert Kricke | Dieter Krieg
14. März – 18. April 2026
Eröffnung:
Freitag, 13. März 2026, 18 – 20 Uhr
Norbert Kricke (1922–1984) zählt zu den zentralen Protagonisten der deutschen Nachkriegskunst. Sein Werk der Raumplastiken und Zeichnungen umspannt etwas mehr als drei Jahrzehnte und widmet sich konsequent der Erforschung der Linie im Raum.
Die Ausstellung zeigt Werke der 1950er und 1970er Jahre in Zusammenarbeit mit dem Nachlass des Künstlers. Ein besonderer Fokus liegt auf einer Gruppe großformatiger, äußerst reduzierter Zeichnungen von 1976: Schwarze Tuschelinien durchziehen fast theatral die Zeichenfläche und aktivieren diese zum Bildraum.
Im Kontext der Nachkriegsmoderne kann Krickes Werk als ein auf Neuanfang gestimmter Befreiungsakt gelesen werden, der weitreichende Konsequenzen für nachfolgende Generationen sowie für die Definition der Gattungen Plastik/Skulptur und Zeichnung hatte.
Norbert Kricke war von 1972 bis 1981 Rektor der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. In dieser Funktion berief er 1978 Dieter Krieg als Professor an die Akademie, dessen Arbeiten in den ersten beiden Räumen der Galerie gezeigt werden.
Die Präsentation von Dieter Krieg (1937–2005) widmet sich dem wenig bekannten Frühwerk des Künstlers mit Werken aus den Jahren 1970 bis 1972. In diesen vielfach gesprayten Arbeiten auf Papier untersucht Krieg mit stark reduzierten Mitteln grundlegende Fragen von Räumlichkeit und Objekthaftigkeit.
Auch wenn diese frühen, minimalistischen Werke seine spätere Entwicklung noch nicht preisgeben, zeigt sich hier bereits ein charakteristischer Zug seines Œuvres: Die dargestellten Objekte kennzeichnet immer eine Art Patina, eine physische, menschliche Präsenz. Selbst in der leeren Wanne, im Raumwinkel oder im leeren Hemd vermeint man die Anwesenheit des menschlichen Körpers zu erahnen.
WERKE NORBERT KRICKE
WERKE DIETER KRIEG
Di–Fr 11–18, Sa 12–16 Uhr
Meierottostraße 1
10719 Berlin
T +49 30 88 71 13 71
mail@galeriefriese.de
www.galeriefriese.de
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